März 2011


Und seht, die Kunst wurde verstanden.

Der Fernseher

Jetzt sieht man sie wieder überall an den Ausflugsorten der Republik:
Brave Eltern, die das Amüsiergerät ihrer verwöhnten Brut
resigniert in der Gegend herumschleppen.
Das Zeug muss unbedingt mit, das fordern die Terror-Kids
und weil im SUV ja noch sooo viel Platz ist
haben Papa und Mama dem Druck der Kurzen nichts entgegen zu setzen.
Ein simples „Nein!“ ist schließlich Mega-out!

Das Nachrichtenschönchen von n-tv:
Wenn Barbie nur nicht immer so schlimme
Sachen ansagen müsste …


… dass es einmal eine Zeit gab,
in der junge Frauen durch die Stadt liefen
OHNE
ein Handytelefon in der Hand
vor sich her zu tragen!
Und dass das damals alle für NORMAL hielten!

„Wenn der Kaktus in der Mehrzahl zu Kakteen wird,
dann wird der Krokus zu Krokeen!“ irrlichtert wohl so
mancher anlässlich des aktuellen Fühlingsbotenblühbooms.
Um den Bürgern die Unsicherheit bei der Pluralbildung
zu nehmen gibt das Zauberkarussell eine kleine Hilfestellung:

Figur 1:  Der methodische VergleichVieles erscheint also möglich und Einiges ist denkbar.
Doch nur eine Antwort ist korrekt.
Den richtigen Weg durch das Wirrwarr der Plurale zeigt

Figur 2:  So ist es richtig

x

… das zarte Pflänzlein der Hoffnung auf den
endgültigen Ausbruch des Vollfrühlings.


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