In der modernen außer-Haus-Ernährung hat die klassische Frikadelle
eine fundamentale Daseinsberechtigung jenseits kulinarischer Abende
mit literarischen Lesungen (sog. „Geltungskonsum“),
denn die individuelle Entscheidung bei der Auswahl
der Nahrung aus einem bestehenden Angebot wird durch verschiedene
kognitive und psychosoziale Faktoren wie ökonomische und
gesundheitliche Überlegungen, Gewohnheiten,
persönlicher Geschmack, emotionale Befindlichkeit,
soziales Umfeld, gesellschaftliche Zwänge usw.  beeinflusst und
das aus den subjektiven Präferenzen resultierende Konsumverhalten
kann zwar, muss aber nicht aus objektiver ernährungsphysiologischer
Sicht optimal sein!

Wohl bekomm’s!

Advertisements