Januar 2012



Lieb und teuer: Ein Scheibchen Salami mit etwas Tomätchen und
Salatblättchen im körnerbestreuten Brötchen.
Das macht schlappe 2,20 € für’s notleidende Bäckerhandwerk
und der Kunde denkt wehmütig zurück an die Zeit, als das Wurstbrötchen
ohne Deko und Körner noch für 1,40 in D-Mark zu haben war!

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Es war einmmal eine Markenwelt
voll Freiheit und Abenteuer …
„Not owned but shared,
where you take only what you need
and respect what’s wild and free …“
Die ließ eine der weltweit erfolgreichsten
und wertvollsten Marken der Welt entstehen.

Doch eines Tages kamen verwirrte Reklamefuzzies
auf eine sehr seltsame Idee und hantierten sinnfrei
mit der Gaga-Axt herum …


Die Welt von morgen … anno dunnemals.


In der modernen außer-Haus-Ernährung hat die klassische Frikadelle
eine fundamentale Daseinsberechtigung jenseits kulinarischer Abende
mit literarischen Lesungen (sog. „Geltungskonsum“),
denn die individuelle Entscheidung bei der Auswahl
der Nahrung aus einem bestehenden Angebot wird durch verschiedene
kognitive und psychosoziale Faktoren wie ökonomische und
gesundheitliche Überlegungen, Gewohnheiten,
persönlicher Geschmack, emotionale Befindlichkeit,
soziales Umfeld, gesellschaftliche Zwänge usw.  beeinflusst und
das aus den subjektiven Präferenzen resultierende Konsumverhalten
kann zwar, muss aber nicht aus objektiver ernährungsphysiologischer
Sicht optimal sein!

Wohl bekomm’s!


… kann man das Blaue vom Himmel sehen.


Es reimte sich wenig auf 2011,
das gleiche Problem hat auch 2012!
Dieser Vers ist auch diesmal nur Notbehelf!

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